Das Parkcafe steht vor der Wiedereröffnung

Stadt vermietet an Lammsbrauerei

Setzen auf die bewährte Zusammenarbeit: Heinz Kühnlein (li.) und Joannis Vogiatzis. Foto: Susanne Weigl

Setzen auf die bewährte Zusammenarbeit: Heinz Kühnlein (li.) und Joannis Vogiatzis. Foto: Susanne Weigl

Joannis Vogiatzis ist zurück:

Der Neumarkter Gastronom mit Leib und Seele, den viele aus Zeiten des „Deli“ und „Freibadcafe“ kennen, wird noch in der Woche vor Weihnachten das legendäre Parkcafe ohne großes Brimborium wieder eröffnen. Zusammen mit der Lammsbrauerei als Mieter will der 57-jährige Familienvater, welcher das Lokal in idyllischer Stadtparklage bereits von 2004 bis Ende 2011 betrieb, an die erfolgreichen Anfangsjahre anknüpfen.

In den letzten Jahren machte das Parkcafe, das sich in städtischem Besitz befindet, fast ausschließlich durch laufende Mieterwechsel auf sich aufmerksam. Dies bedauert auch Josef Graf, Leitender Verwaltungsdirektor der Stadt. „

Ich bin froh, dass wir für die kommende Jahre mit der Lammsbrauerei einen zuverlässigen Vertragspartner gefunden haben. Das Parkcafe wird sicherlich innerhalb kürzester Zeit wieder zum Publikumsrenner“. Ausschlaggebend für Vogiatzis’ Zusage war, dass die Lammsbrauerei mit an Bord ist.

Gemeinsam betreiben sie als „Dream-Team“ das „Terminal 90“ im Nürnberger Flughafen.

Als Café-Bar-Restaurant soll die Gastronomie am Stadtpark ins nächste Jahr starten. Craftbiere und hausgemachte Limonaden werden in das Sortiment aufgenommen, Veranstaltungen sind geplant, die große Terrasse wird teilweise überdacht und als Besuchermagnet wiederbelebt.

Das Lokal wird kein reines Speiselokal und auch kein „Schickimicki-Laden“. Alle Generationen sollen sich wohlfühlen. An sieben Tagen pro Woche werden Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee und hausgemachte Kuchen sowie Abendessen serviert. Die Angebotspalette reicht vom vitaminreichen Salatteller bis hin zu schmackhaften Pizza- und Pastagerichten.

Ambiente im Retro-Style

Moderne und zeitgemäße Gastronomie im Retro-Style lautet das Konzept. Details wie Lampen, Bilder und kultige Accessoires aus der Zeit, als Schlaghose und grelle Farben die Mode dominierten, Männer mit Minipli up to date waren sowie Abba und Boney M die Charts stürmten, lassen die Gäste auf der Nostalgiewelle reiten.

Für das entsprechende Ambiente ist der Pilsacher Architekt Johannes Berschneider zuständig. „Besonders freut es mich, dass auch das gegenüber liegende Museum Lothar Fischer von der Wiedereröffnung profitiert. Den Abstecher ins Parkcafe nach einer Vernissage haben viele Museumsbesucher in der Vergangenheit vermisst“, so Berschneider.

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Ein Artikel von:

Neumarkter Wochenblatt Neumarkter Wochenblatt Verlags GmbH 18. Dezember 2017